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Come to where the knowledge is! Deutsche Gemmologische Gesellschaft eV (German Gemmological Association)

Veranstaltungen

Persönlichkeiten aus der Edelsteinbranche und deren Umfeld sind in den Gremien der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft e.V. (DGemG) an verantwortlicher Stelle aktiv, um eines der wichtigsten Ziele dieser technisch-wissenschaftlichen Vereinigung zu erreichen: die Zusammenführung von Wissenschaft, Technik und Wirtschaft auf dem Gebiet der Edelsteinkunde.

In Anerkennung ihres besonderen Engagements und der besonderen Verdienste wurden die Mitglieder Eckart Baltin, Karl Egon Wild und Reinhard Balzer vom Präsidenten Dr. Thomas Lind in feierlichem Rahmen und im Beisein des Vorstandes, der Geschäftsleitung sowie der wissenschaftlichen Mitarbeiter geehrt.

Das Goldene Ehrenzeichen erhielten Eckart Baltin aus Idar-Oberstein und Karl Egon Wild aus Kirschweiler.

Eckart Baltin war von 1992 bis 2000 Mitglied des Vorstandes und als Jurist in Rechtsfragen von besonderer Bedeutung. Danach wechselte er in den Beirat und gehört heute dem Ältestenrat an.

Karl Egon Wild ist seit über 40 Jahren Mitglied und nicht nur Freund, Förderer und Gönner der Gesellschaft sondern als Inhaber eines renommierten Edelsteinunternehmens auch wertvoller Ratgeber. Er war ebenfalls von 1992 bis 2000 Mitglied des Vorstandes, danach im Beirat und ist heute im Ältestenrat engagiert.

Für seine in besonderem Maße hervorragenden Verdienste und Leistungen auf dem Gebiet der Gemmologie als Wissenschaft und zum Erreichen der Ziele der Gesellschaft wurde Reinhard Balzer zum Ehrenmitglied ernannt. Nach Abschluss seiner gemmologischen Ausbildung bei der DGemG im Jahr 1982 ist Reinhard Balzer seit 1984 an verantwortungsvoller Stelle in den Gremien und zwar Beirat und Ältestenrat der Gesellschaft tätig. Der Unternehmer aus Marburg ist leidenschaftlicher Sammler von Edelsteinen und Mineralen, Buchautor sowie Förderer und Gönner der Geowissenschaften, speziell der Universität Marburg und deren mineralogischen Museums sowie der DGemG, der er im vergangenen Jahr eine Sammlung von mehr als 400 geschliffenen Steinen gespendet hat.

 

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Im Bild: DGemG-Präsident Dr. Thomas Lind (3. v. l.) mit dem neuen Ehrenmitglied Reinhard Balzer (4. v. l.). Rechts daneben die mit dem Goldenen Ehrenzeichen geehrten Karl Egon Wild und Eckart Baltin. Links Vizepräsident Rolf Görlitz und daneben DGemG-Geschäftsführer Dr. Ulrich Henn.

 

Die Deutsche Gemmologische Gesellschaft e.V. war auch in diesem Jahr mit einem Informationsstand auf der Inhorgenta in München vertreten.

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Neben dem gewohnten Untersuchungsangebot wurden von der Deutsche Stiftung Edelsteinforschung - DSEF German Gem Lab auch Befundberichte erstellt. Hierzu wurde ein komplettes Untersuchungslabor mit allen notwendigen Analysegeräten eingerichtet.

Ein Höhepunkt war das mittlerweile traditionelle Alumini-Treffen am DGemG-Stand, zu dem sich zahlreiche Mitglieder und Fachmitglieder sowie aktuelle und ehemalige Seminarteilnehmer zu einem gemütlichen Wiedersehen und Austausch von Informationen und Neuigkeiten trafen.

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Im Inhorgenta-Rahmenprogramm referierte DGemG-Geschäftsführer Dr. Ulrich Henn zum Thema „Synthetische Diamanten – Entwicklung, Erkennung, aktuelle Marktsituation“.

Video zum Vortrag: Vortrag Dr. Ulrich Henn

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Dr. Claudio C. Milisenda (DSEF) referierte in seinem Vortrag über Farbedelsteine, Nachahmungen, Behandlungen – Aktuelles aus dem Labor der DSEF.

Video zu diesem Vortrag: Vortrag Dr. Claudio Milisenda

Am 18. und 19. November 2017 fand die 20. Konferenz der Federation for European Education in Gemmology (kurz FEEG) und das 50. Jahresjubiläum der spanischen Gemmologischen Gesellschaft IGE als eine gemeinsame Veranstaltung in Madrid statt. Den Hauptteil der Veranstaltung bildeten samstags und sonntags die gemmologischen Fachvorträge. Schwerpunkte waren analytische Geräte, Erkennung von synthetischen und behandelten Diamanten, Herkunftsbestimmung von Nephrit, metamorphe Saphire aus Sri Lanka und Edelsteine aus Italien. Dabei hielt Fabian Schmitz, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft einen Vortrag über die Eigenschaften und Farben des Turmalins. Er wurde auf der Konferenz einstimmig zum Vizepräsidenten der FEEG und zum Vorsitzenden der Prüfungskommission gewählt.

Der Vortrag ging auf die gemmologischen Eigenschaften, Farben und Varietäten ein. Die Kristallchemie, Absorptionsspektren und die Varietät Paraiba-Turmalin wurden im Kontext aktueller Forschung besprochen. Es sei an dieser Stelle auf die letzte Ausgabe der Zeitschrift "Gemmologie" verwiesen, welche diese Thematiken behandelt. Zudem wurden Behandlungen, Einschlussbilder und historische Aspekte des Turmalins aufgeführt.

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 Fabian Schmitz während dem Vortrag "Turmalin-eine aktuelle Betrachtung"

An diesem Wochenende fand eine Sonderausstellung über besondere Edelsteine sowie eine Besuchermesse im Haus des Institutes für Energie und Mineralogie statt, welches die Besucher der Tagung ebenfalls kennen lernten. Samstagabend wurden den Absolventen der FEEG-Prüfung feierlich die Urkunden überreicht.

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Zwei erfolgreiche Absolventen der FEEG-Prüfung aus Deutschland

(Christian Dietes links und Niclas Reinke rechts, in der Mitte Fabian Schmitz)

For English see below.

 

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir künftig jährlich einen Wettbewerb zur Einschlussfotografie anbieten werden!

Teilnehmen dürfen alle Mitglieder, Fachmitglieder sowie aktuelle und ehemalige Seminarteilnehmer der #Deutschen Gemmologischen Gesellschaft e.V.

Zu gewinnen gibt es Gutscheine für kostenlose einwöchige Aus- und Weiterbildungsseminare bzw. Fortbildungsseminare aus dem #Seminarprogramm der DGemG.

Informationen zur Teilnahme finden Sie hier: Teilnahmebedingungen.pdf

 

We are pleased to announce that in the future we will be offering an annual competition for inclusion photography!

All members, fellows and current as well as former students of the #German Gemmological Association may participate.

You can win vouchers for free one-week training and advanced training seminars from the seminar program of the German Gemmological Association.

Information about participation can be found here: Terms_for_competition.pdf

 

Posting Einschlussfotowettbewerb small

 

Im Bild sehen Sie einen Heilungsriss mit filmartigen Flüssigkeitseinschlüssen in einem Aquamarin aus Afghanistan (Auflicht, in Paraffin, Bildbreite 6,03 mm).

In the picture you see a healing crack with film-like fluid inclusions in an aquamarine from Afghanistan (reflective light, in paraffin, field of view 6.03 mm).

 

In Thailands Hauptstadt Bangkok fand vom 5. – 7. November 2017 der diesjährige CIBJO-Kongress statt, der vom thailändischen Ministerpräsidenten Prayut Chan-o-cha und dem Präsidenten der CIBJO, Dr. Gaetano Cavalieri, eröffnet wurde.

 

wat arun tempel

 Wat Arun (Tempel der Morgenröte), Bangkok, Thailand.

 

CIBJO, auch als „World Jewellery Confederation“ bekannt, ist die älteste und gleichzeitig bedeutendste Organisation der Edelstein-, Diamant- und Schmuckbranche, die auf globaler Ebene unter Einbeziehung aller Handelsstufen (von der Mine bis zum Endverbraucher) Standards zur korrekten Bezeichnung und Kennzeichnung von Edelsteinen und Edelmetallen zum Schutz der Branche und des Verbrauchers erarbeitet. Als einzige Organisation der Branche hat sie offiziellen konsultativen Status bei ECOSOC (Economic and Social Council) der Vereinten Nationen in New York.

Die Mitglieder von CIBJO (abgeleitet vom ursprünglichen Namen Confédération International de la Bijouterie, Joaillerie, Orfèvrerie des Diamants, Perles et Pierres) sind nationale Branchenverbände aus mehr als 40 Ländern sowie internationale Branchenorganisationen wie z.B. ICA (International Colored Gemstone Association, New York) und WDC (World Diamond Council, New York) und global agierende Firmen wie De Beers, Gemfields und die Tanzanite Foundation.

Dr. Thomas Lind, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Edelstein- und Diamantindustrie, sowie Dr. Claudio Milisenda vom Deutschen Edelsteintestinstitut Idar-Oberstein nahmen an der Konferenz als Mitglieder der deutschen Delegation der Vereinigung der Bundesverbände des deutschen Schmuck- und Silberwarengewerbes teil, die von der Präsidentin der Vereinigung, Karina Ratzlaff, angeführt wurde.

 

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Delegation Vereinigung der Bundesverbände des deutschen Schmuck- und Silberwarengewerbes:

Dr. Claudio Milisenda, Dr. Gaetano Cavalieri (CIBJO Präsident), Karina Ratzlaff, Dr. Thomas Lind.

 

Dr. Lind ist zudem Präsident der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft und arbeitet seit vielen Jahren auf internationaler Ebene an der Weiterentwicklung von klaren, international gültigen Regeln zur korrekten Bezeichnung von Edelsteinen, zur eindeutigen Kennzeichnung synthetischer Steine sowie der Offenlegung der verschiedenen Behandlungsarten von Edelsteinen mit, und ist auf dem diesjährigen Kongress in Bangkok als Vizepräsident des Sectors A der CIBJO bestätigt worden.

„Im Sector A von CIBJO werden schwerpunktmäßig die sogenannten „Blue Books“ (Gemstone Book, Diamond Book, Pearl Book, Coral Book) erarbeitet und weiterentwickelt, die international als Referenzstandard der Edelsteinnomenklatur dienen, und die z.B. auch von der ICA als bindende Standards anerkannt werden“, wie Dr. Lind erläutert.

Auf dem diesjährigen Kongress wurde auch der Harmonisierungsprozess innerhalb der Diamantindustrie formal zum Abschluss gebracht: In einer gemeinsamen Erklärung haben CIBJO, IDMA (die führende internationale Diamantschleifervereinigung) und WFDB (Weltverband der Diamantbörsen) das CIBJO Diamond Book als gemeinsame offizielle Referenz für die Nomenklatur in der gesamten Diamantindustrie anerkannt.

WFDB Präsident Ernie Blom, der an den Beratungen in Bangkok teilnahm, und CIBJO Präsident Dr. Gaetano Cavalieri begrüßten diese Einigung auf einen universell anwendbaren Standard als wichtigen weiteren Schritt zur Stärkung des Verbrauchervertrauens in die Integrität des Diamanten.

In Deutschland werden die Regeln der CIBJO vor den Gerichten als geltende Normen für die richtige Benennung von Edelsteinen und die Offenlegungspflichten von Behandlungen herangezogen.

In einigen EU-Staaten gelten z.T. nationale Gesetze (z.B. in Frankreich und Italien), die aber im Wesentlichen den von CIBJO erarbeiteten und niedergeschriebenen Regeln folgen.

Dr. Claudio Milisenda, Leiter des Deutschen Edelsteintestinstitutes Idar-Oberstein sowie der Deutschen Stiftung Edelsteinforschung (DSEF), wurde als Vizepräsident der Laborkommission der CIBJO wiedergewählt, die für die Erarbeitung bzw. Harmonisierung internationaler Edelsteinlaborstandards zuständig ist, die im „Gemmological Laboratories Book“ niedergelegt werden.

Weitere wichtige Themen des Kongresses betrafen die sogenannte „Supply Chain Integrity“ (Stichworte: Konfliktdiamanten, Konfliktmineralien), sowie Prozesse der „Corporate Social Responsibility (CSR)“ (Stichworte: Kinderarbeit, Umweltstandards, Geldwäsche).

Die Präsidentin der Vereinigung der Bundesverbände, Karina Ratzlaff, wurde erneut in das Board of Directors der CIBJO gewählt.

Einen wesentlichen Anteil an der hervorragenden Organisation der Konferenz hatte Prof. Dr. Pornsawat Wathanakul, emeritierte Direktorin des Gemmological Institute of Thailand (GIT), die in Aachen studiert und ihre gemmologische Ausbildung in Idar-Oberstein bei der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft (DGemG) erhalten hat.

 

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