Deutsche Gemmologische Gesellschaft

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Europäisches Symposium der gemmologischen Ausbildungszentren

Am Wochenende 18. bis 20. November 2016 fand in Idar-Oberstein das 21. Symposium der Federation for European Education in Gemmology (FEEG) – Föderation der europäischen Aus-und Weiterbildungszentren für Gemmologie – statt.

Gastgeber war die Deutsche Gemmologische Gesellschaft e.V., die als Gründungsmitglied maßgeblich an der Entwicklung der FEEG seit 1995 beteiligt ist, 1997 die erste FEEG-Diplom-Feier im Rahmen der damalige Internationalen Gemmologischen Konferenz in Idar-Oberstein veranstaltete und 2008 Gastgeber des jährlichen Symposiums war.

Die DGemG stellte mit Prof. Dr. Hermann Bank auch von 1995 bis 2000 den ersten Vorsitzenden, der heute den Ehrenvorsitz innehat.

DGemG-Geschäftsführer Dr. Ulrich Henn leitete mehrere Jahre die Prüfungskommission und hatte von 2006 bis 2012 den Vorsitz der Föderation.

In der FEEG sind heute 11 gemmologische Gesellschaften und Laboratorien organisiert, bei denen zweimal im Jahr die Prüfung mit Abschluss des European Gemmologist (EG) absolviert werden kann.

Das dreitägige Symposium unter der organisatorischen Leitung von Dipl.-Min. Fabian Schmitz, wissenschaftlicher Mitarbeiter der DGemG und aktueller FEEG-Delegierter, begann freitags mit Kommissionssitzungen und der Generalversammlung mit Delegierten aus 8 EU-Ländern.

Am Samstag folgte das Symposium im Deutschen Gemmologischen Ausbildungszentrum, zu dem der DGemG-Präsident Dr. Thomas Lind mehr als 50 Teilnehmer aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich und Spanien begrüßen durfte.

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Im obigen Bild: Fabian Schmitz (o.l.), Dr. Thomas Lind (o.r.), Tom Stephan (u.r.)

Der wissenschaftliche Teil des Symposium widmete sich der Herkunftsbestimmung bei Rubin und Saphir, welche von den wissenschaftlichen Mitarbeitern der DGemG bzw. Deutschen Stiftung Edelsteinforschung Tom Stephan MSc und Stefan Müller MSc in Form von Präsentationen vorgestellt wurde. Es folgten Workshops zu den mikroskopischen Merkmalen sowie die Vorstellung von Labormethoden.

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Dr. Loredana Prosperi (Vorsitzende der FEEG) begrüßt die Anwesenden (oben), Stefan Müller und Teilnehmer während dem Saphir-Workshop (mitte) und Dr. Ulrich Henn sowie Stefan Koch (DSEF) während der Laborführung (unteres Bild)

Nach dem Besuch im Deutschen Edelsteinmuseum folgte im Parkhotel der Höhepunkt und zwar die feierliche Überreichung der Diplome an Absolventen aus den 8 Mitgliedsländern. Die aktuelle Vorsitzende Dr. Loredana Prosperi vom italienischen gemmologischen Institut in Mailand betonte in ihrer Festrede den internationalen Stellenwert der FEEG und gratulierte den anwesenden Absolventen zur erfolgreichen Prüfung.

Das Symposium endete am Sonntag mit einer Führung durch das Besucherbergwerk Steinkaulenberg, bei der den Teilnehmern geologische, gemmologische und historische Aspekte zur Edelsteinregion Idar-Oberstein aufgezeigt wurden.

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Im obigen Bild: Die Absolventen des "European Gemmologist" diesen Jahres und Delegates der FEEG

 

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Im obigen Bild: Teilnehmer der Exkursion in das Besucherbergwerk Steinkaulenberg